Elektrostatische Vogelflügelpumpe

Eine elastische Fläche, die hin und her bewegt wird, erzeugt einen Medienstrom nach hinten. Jeder kennt das vom Vogelflügel oder von Taucherflossen. Das ist so, weil sich das äußere Ende verzögert zum Anfang der Fläche bewegt. Das ist auch der Grund, warum eine Welle einen Impuls besitzt. Dies Überlegungen führten zur Entwicklung der Vogelflügelpumpe. Hier wird aber eine starre Platte verwendet. Die Verzögerung wird durch einen besonderen Rythmus der Bewegung erreicht.

Eine flache rechteckige Platte in einem quaderförmigen Gehäuse, schwingt mit Hilfe von vier Elektromagneten in diesen Rythmus. Dazu sind in der Platte in der Zulaufkante und in der Ablaufkante, je ein Ferritkern eingearbeitet.

Rythmus für die Förderung von links nach rechts

Eine weitere Variante int denkbar:
Ersetzt man die Magnete durch elektrische Felder, kann auch die Platte wegfallen. Oben heißt Plus, unten Minus. Weil negative Jonen in die gleiche Richtung gepumpt werden, wie positive, kann man auch neutrale Medien pumpen. Besonders die mehrstufige Version ist vielversprechend. Nichtleiter müssten auch beschleunigt werden. Das verspricht einen hohen Wirkungsgrad, weil kein Strom fließt. Man könnte sie vorstellen als ein Rohr, aufgebaut aus Ringen, abwechselnd Leiter und Nichtleiter.

Srömungstechnisch wäre ein größerer Querschnitt gut.
Damit das Innere nicht zu weit von der Wand entfern ist, wird das Rohr flach gequetscht. Man kann dann mehrere Rohre aufeinander stapeln, um einen kompaktere Bauweise zu bekommen. Soll die Pumpe auf Geschwindigkeit, statt auf Druck arbeiten, ist eine Verjüngung des Querschnitts in Flussrichtung sinnvoll.