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Zweistufige Wärmepumpe

Problem:
Eine Peltier-Wärmepumpe mit Glykol-Wasser Gemisch wäre sehr billig und umweltfreundlich. Der Nachteil ist der niedrigere Wirkungsgrad und für tiefe Temperaturen wäre ein hoher Glykol-Anteil im Medium nötig.
Lösung:
Wärmepumpen arbeiten umso besser, je weniger sich die Temperaturen unterscheiden. Eine zweistufige Wärmepumpe mit Propan außen und eine Peltier-Wärmepumpe innen hätte viele Vorteile. Es gibt keine keine Gefahr mit Gasleitungen und kein Propan im Haus. Die Lärmbelästigung ist kleiner und man hätte nur geringe Temperatur-Differenzen. Der Preis für eine solche Wärmepumpe wäre unter 2000 Euro möglich. Die Kosten für die baulichen Veränderungen wären ebenfalls geringer. Noch einfacher und billiger wäre außen auch eine Peltier-Wärmepumpe oder ein Stirling-Aggregat zu verwenden.
Anmerkung:
Den geringen Wirkungsgrad der Peltier-Elemente verursacht in erster Linie die gute Wärmeleitfähigkeit der Wirkfläche. In einem Kühlschrank kann man dem begegnen, wenn man ebenfalls ein Glykol-Wasser Gemisch oder ein ähnliches Medium benutzt und einen 2-Punkt-Regler verwendet. Das Medium überträgt nur die Kühlleistung. So wird beim Anhalten des Durchflusses kaum Wärme über das Peltier-Element überbrückt.

Ludwig Resch